².22 Transalp Dolomiti delle appi ‚VARIO‘

Die Dolomiten Transalp ist sicher eine der schönsten Alpencrosstouren, die ich kenne. Wir haben bei unserer Variante viele Trails und Highlights eingebaut, um diese Tour noch zu verfeinern.  

Diese mittelschwere Dolomiten Transalp führt in sechs Tagen von Innsbruck oder Mittenwald bis Belluno zum Lago d.s.Croce.

Eigenanreise mit PKW oder Bahn. Treffpunkt ist um 10 Uhr in Axams. Nach einem kurzen Bikecheck strampeln wir ganz gemütlich auf dem Forstweg bis zur Birgitzer Alm. Von dort geht es über das Birgitzköpflhaus Richtung Halsl, wir müssen das Bike ein wenig schieben. Die Aussicht ins schöne Stubaital mit seinen bezaubernden Gletschergebirgen ist gewaltig. Nach der Mittagspause führt uns der ‚flowige‘ S2-3 Trail nach Mieders. Über die Rodelbahn führt uns die Route nach Maria Waldrast. Wer sich diese Auffahrt sparen will, kann mit dem Lift 650 Höhenmeter sparen. Nach einer kleinen Rast geht es über Trails oder über die Forststraße bis Matrei, wo wir heute übernachten.
➥ Von Matrei aus fahren wir über Nebenstrassen und Forstwege nach Steinach. Jetzt geht es mit dem Bike (550 HM) oder mit dem Lift bis zur Bärenfalle. Nach einer kleinen Erfrischung führt die Route weiter über einen wunderschönen Höhenweg zum Obernberger See. Nach einem herrlichen Bad im See und einer kleinen Stärkung geht es zum Portjoch auf über 2100 Meter. Über den flowigen Einser Trail geht es nur noch bergab nach Sterzing. In der Sauna und beim gemütlichen Abendessen lassen wir den Tag Revue passieren und freuen uns schon auf die morgige Tour.
➥ Wir lassen es heute gemütlich angehen und starten etwas später. Die Auffahrt zum Pfunderer Joch, ist wie der Name schon sagt ‚pfundig‘. In der angenehmen Mittagssonne werden wir den Pass erreichen. Die Aussicht und der vor uns liegende Trail ist grandios. Der Trail vom Joch ist leicht und für jeden fahrbar, trotzdem wird 100% Konzentration verlangt. Wer Lust hat kann hier auch schon mal „Freeriden“ und neben dem Trail seine eigene Spur suchen. Diese Abfahrt ist mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis. Die letzten Kilometer rollen wir bis Kiens, wo wir heute übernachten werden.
➥ Die heutige Etappe ist sicher landschaftlich nicht zu übertreffen. Wir starten von Kiens über den Jakobsweg nach St. Lorenzen. Über Trails, Forstwege und Nebenstraßen fahren wir bis St. Vigil. Nach einer ausgiebigen Mittagspause rollen wir bis zur Pederue Hütte. Jetzt geht es sacksteil zur Faneshütte, wo wir bei gutem Wetter ein erfrischendes Bad im Bergsee nehmen. Wir schieben das Bike zum Limojoch und genießen die eindrucksvolle Landschaft. Wie gerne würde man hier verweilen… Doch wir strampeln gemütlich weiter und fahren über Trails bis zum höchsten Punkt des Tages. Es darf jetzt bergab etwas geschoben werden. Trailspezialisten S3-4 können diese Passagen auch gerne mal probieren. Weiter über die alte Militärstraße zum Valparola Pass. Dieser liegt am Fuße des Lagazoi, wohl der bekannteste Berg im ersten Weltkrieg. Wir fahren weiter über einen Trail zum Falzarego Pass und blicken zur Marmolada. Hier kann man den Berg noch besser bestaunen. Unsere Route führt uns weiter über die 5 Torre (Lift) und die Averau Hütte bis Alleghe. Wir genießen bei Sonnenuntergang die über 1000 Höhenmeter hohen Wände der Civetta.
➥ Von Alleghe geht es mit dem Biketaxi bis San Martino (ca. 1 Stunde Fahrt). Der Lift befördert uns auf über 2633m zum Ristorante Rosetta. Wenn das Wetter passt, können wir noch den Gipfel 2743m besteigen. Auf alten Mititärwegen führt der heutige Freeride Tag bis Gares, weiter Cencenighe oder Taibon. Ich bevorzuge die Strecke Taibon, eine Abfahrt ohne Ende und eine grandiose Landschaft. Auffahrt Taibon bis Alleghe 400 Höhenmeter oder Cencenighe 200 Höhenmeter. Wir lassen den Tag ordentlich ausklingen bei meinen Partner Silvano vom Hotel Alleghe!
➥ Heute dürfen wir etwas ausschlafen. Um ca. 10:00 Uhr geht es mit der Gondel auf den Gipfel. Wir genießen die Aussicht auf die Dolomiten und freuen uns schon auf die letzte Etappe. Die Route führt uns über Trails S1-2 und Forstwege nach Mezzocanale, wo wir in einem Spezialitätenrestaurant unsere Mittagspause verbringen. Über die alte Straße und eine ca. 200 meterhohe Hängebrücke geht es weiter bis Longarone, wo wir die Staumauer von ‚Valjont‘ bestaunen und gemütlich ein Eis essen. Die letzten 25 Kilometer rollen wir gemütlich zum Lago di Santa Croce bei Belluno.
➥ Der heutige Tag steht uns bis zur Abreise zur freien Verfügung. Unser Shuttlebus bringt uns schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Streckenverlauf der Transalp Dolomiti delle appi  'VARIO - Innsbruck'

Tag Strecke Tourenprofil
1 Axams - Matrei 50 KM - 400 - 1900 HM
2 Matrei - Sterzing 55 KM - 700 - 2000 HM
3 Sterzing - Kiens 65/75 KM - 900 - 1700 HM
4 Kiens - Fanes - Limojoch - Alleghe 85 KM - 800 - 2400 HM
5 Alleghe – FREERIDE - Alleghe 30 KM - 2000 HM Downhill
6 Alleghe - Civetta - Belluno 65 KM - 300 - 1500 HM
7 Heimreise

Insgesamt ca. 345/360 km und leicht 3200schwer 9.500 Höhenmeter VARIO Level: 3/4  Abweichungen aufgrund der aktuellen Wettersituation sind möglich!

   
 

Streckenverlauf der Transalp Dolomiti delle appi  'VARIO - Mittenwald'

Tag Strecke Tourenprofil
1 Mittenwald - Mutters 50 KM - 600 - 1700 HM
2 Mutters - Kematen 65 KM - 1400 - 2000 HM
3 Kematen - Kiens 65/75 KM - 900 - 1700 HM
4 Kiens - Fanes - Limojoch - Alta Badia 45/75 KM - 500 - 1800 HM
5 Alta Badia – Lagazoi - Alleghe 50 KM - 800 - 1700 HM
6 Alleghe - Civetta - Belluno 65 KM - 300 - 1500 HM
7 Heimreise

Insgesamt ca. 340/380 km und leicht 4500schwer 11.500 Höhenmeter VARIO Level: 3/4  Abweichungen aufgrund der aktuellen Wettersituation sind möglich!

 

Hier können Sie das Programm (Innsbruck) als PDF Dokument downloaden!

 
 

Hier können Sie das Programm (Mittenwald) als PDF Dokument downloaden!

S 0
S0 beschreibt einen Singletrail, der keine besonderen Schwierigkeiten aufweist. Dies sind meistens flüssige Wald- und Wiesenwege auf griffigen Naturböden oder verfestigtem Schotter. Stufen, Felsen oder Wurzelpassagen sind nicht zu erwarten. Das Gefälle des Weges ist leicht bis mäßig, die Kurven sind weitläufig.

S 1
Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten.

S 2
Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%.

S 3
Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.

S 4
S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt, kommen im 4. Grad häufig vor.

S 5
Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen, ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen - alles oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.

TA - Transalp
CC - Cross Country
AM - All Mountain
ED - Enduro
RB - Roadbike