².22 Transalp ‚Rabbi with Appi‘

Die „Rabbi with Appi“ Transalp ist eine spezielle Trail Transalp, die vom Herzstück der Alpen (Tirol – Innsbruck) beginnt. Sie führt auf historischen Wegen und Übergängen bis zum Gardasee .

Die Trailabfahrten von der Schneebergscharte, dem Eisjöchl, dem Tarscher Joch und dem Rabbi Joch lassen jedes Alpencrossherz höher schlagen! Start der Tour ist in Mutters beim 1st Bikehotel Seppl in Innsbruck.

Eigenanreise mit PKW oder Bahn. Treffpunkt ist um 10 Uhr in Mutters beim Hotel Seppl. Gemütliches Einrollen zum Schupfen, dem Hauptquartier von Andreas Hofer. Ausblick auf die Europabrücke. Weiter geht es steil bergauf zur Rast Schönberg, nun biken wir mit tollem Tiefblick über die Europabrücke nach Ellbögen. Die Route führt uns über den Jakobsweg, Forststraßen und der alten Römer Straße bis Steinach zum Bikepark. Wir entscheiden uns für den Lift, um die Trails am Brenner so richtig genießen zu können. Entweder fahren wir über die Sattelbergalm, das Sandjoch oder das Flachjoch zum Einstieg des coolsten und flowigsten Trails am Brennergebiet! Wir genießen die tolle Abfahrt und lassen den Tag bei ein paar Bier im Thuiner Waldele ausklingen.
➥ Heute steht am Tagesprogramm das Kaindljoch, in der Bikerszene leider nur als Schneebergscharte bekannt! Gemütlich geht es über Trails und den Radweg von Thuins nach Mareit zur Burg Wolfsthurn. Nach einer harten Auffahrt auf Schotter führt die Tour weiter zum Schneeberghaus. Hier wurde noch bis 1982 Eisenerz abgebaut, heute ist die Anlage als Museum in Betrieb. Über den alten Forstweg und Karrenweg geht es weiter zum Poschhaus auf 2110 Metern. Jetzt muß das Bike 600m geschoben oder getragen werden. Vorbei geht es an alten Bergwerkstollen und Baracken bis zur Scharte auf über 2700 Metern. Wir genießen den Ausblick auf die Dreitausender. Nach einer kleinen Gipfelpause geht es über 1600 Tiefenmeter, verblockt und flowig (je nach Wunsch) bergab bis Moos, wo wir heute im Café Maria übernachten werden.
➥ Heute steht die Königsdisziplin am Programm! Das Eisjöchl mit über 2895 Metern und die Abfahrt vom Joch nach Naturns, läßt alle Freerideherzen höher schlagen. Diese Variante ist nur für geübte und fahrtechnisch gute Biker zu empfehlen! Gerne kann ich auch hier eine spezielle Appi Variante einbauen. Wir können uns 600 Höhenmeter Asphalt sparen, wenn wir den öffentlichen Bus oder Bike Taxi nach Pfelders nehmen. Von Pfelders schlängelt sich ein alter Mititärweg zum Eisjöchl. 1400 Höhenmeter sind am Stück zu bewältigen, wobei man teilweise auch einige Stellen fahren kann. Wir genießen die Mittagspause in der neuen Stettiner Hütte oder am Gipfel, bevor wir die Abfahrt in Angriff nehmen. Von Naturns führt uns die Route über den Radweg nach Latsch. Noch 200 Höhenmeter und wir haben unser Tagesziel erreicht. Wir übernachten in der netten Pension Sachsalber. Abendessen bei Pizza und Bier im kleinen Dörfchen Tarsch.
➥ Von Tarsch geht es mit dem Shuttlebus zum Lift der uns auf 1925 Meter transportiert. Wer sehr starke Beine hat kann bis zur Zirmruanhütte 2252m pedalieren, der Rest wird wohl eher schieben. Weiter über den Einser Trail schiebt man das Bike bis zum Tartscher Joch 2517m. Die technische Trailabfahrt über den 11’er Steig sollten nur geübte Biker wagen, der Rest darf 300 Tiefenmeter schieben. Von der Kuppelwieser Alm geht es flowig bergab bis St. Moritz. Der Ausblick auf den Zoggler Stausee und das Ultental ist grandios. Die Route führt weiter übr den Glazialweg, die Kirchbergalm und die Bärhappalm zum Rabbijoch auf 2449m. Nach einer kleinen Stärkung in der Haselburger Hütte, geht es nur noch „flowig“ bergab nach Rabbi und weiter bis Dimaro. Übernachtung im Partnerhotel Serena oder im B&B Jolly.
➥ Morgens geht‘s gleich hoch nach Madonna di Campiglio. Entlang der Flanke der Brenta bieten sich von Zeit zu Zeit herrliche Ausblicke auf die Felsentürme der Gebirgsgruppe. In Madonna durch das Ortszentrum, am See vorbei durch den noch kühlen Wald in Richtung Rifugio Vallesinella. Steil geht es abwärts zum Wasserfall. Weiter über die Schotterpiste. Das Val d'Agola ist nur mäßig steil und läßt sich hervorragend fahren. Jetzt schieben wir zum Bärenpaß und verschnaufen erstmal. Dann aber wartet eine traumhafte Abfahrt auf uns. 700 Höhenmeter auf Schotter zum Rifugio Brenta und dann noch einmal 500 Höhenmeter auf der kleinen Asphaltstraße. Weiter über die Straße nach Ponte Arche, den Passo Ballino, den Lago di Tenno und ‚flowigen‘ Trails bis Torbole. Wir übernachten im Hotel Villa Stella.
➥ Der heutige Tag steht uns bis zur Abreise zur freien Verfügung. Unser Shuttlebus bringt uns schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Streckenverlauf der Transalp 'Rabbi with appi'

Tag Strecke Tourenprofil
1 Innsbruck – Sterzing (Thuins) 75 KM - 1700 HM
2 Sterzing (Thuins) - Schneebergscharte - St. Leonhard 55 KM - 1800 HM
3 St. Leonhard/Eisjöchl - Tarch 75 KM - 2000 HM
4 Tarsch – Dimaro 55 KM - 1950 HM
5 Dimaro – Torbole 85 KM - 1700 HM
6 Heimreise

Insgesamt ca. 345km und 9.150 Höhenmeter Level: 2-3/4 Abweichungen aufgrund der aktuellen Wettersituation sind möglich!

In dieser Woche hilfst Du COAusstoß zu sparen! Danke für Deine Unterstützung!

 

 

Hier können Sie das Programm als PDF Dokument downloaden!

S 0
S0 beschreibt einen Singletrail, der keine besonderen Schwierigkeiten aufweist. Dies sind meistens flüssige Wald- und Wiesenwege auf griffigen Naturböden oder verfestigtem Schotter. Stufen, Felsen oder Wurzelpassagen sind nicht zu erwarten. Das Gefälle des Weges ist leicht bis mäßig, die Kurven sind weitläufig.

S 1
Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten.

S 2
Im S-Grad S2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70%.

S 3
Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken und/ oder Wurzelpassagen gehören zum S-Grad S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% sind keine Seltenheit.

S 4
S4 beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen Wurzelpassagen, dazwischen häufig loses Geröll. Extreme Steilrampen, enge Spitzkehren und Stufen, bei denen das Kettenblatt unweigerlich aufsetzt, kommen im 4. Grad häufig vor.

S 5
Der S-Grad S5 wird charakterisiert durch blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern und Erdrutschen, ösenartigen Spitzkehren, mehreren hohen, direkt auf einander folgenden Absätzen und Hindernissen wie umgefallenen Bäumen - alles oft in extremer Steilheit. Wenn überhaupt, ist wenig Auslauf bzw. Bremsweg vorhanden. Hindernisse müssen z. T. in Kombination bewältigt werden.

TA - Transalp
CC - Cross Country
AM - All Mountain
ED - Enduro
RB - Roadbike